50 Milligramm Nitrat

sind laut Trinkwasserverordnung im Grundwasser höchstens erlaubt. Es kann sich im Körper zu Nitrit umwandeln und zu Nitrosaminen - beides ist schädlich. Deutschlandweit nimmt die Zahl der Gebiete zu, in denen der Grenzwert überschritten wird. In Bayern sieht es ähnlich aus. Verursacher ist in der Hauptsache die Landwirtschaft. Je intensiver die Bewirtschaftung, je mehr Dünger oder Gülle von zu viel Vieheinheiten, desto höher die Gefahr einer Belastung des Grundwassers. Das Billigschnitzel hat also durchaus seinen Preis. Der wird nicht an der Kasse bezahlt, sondern mit der Gesundheit der Menschen. Futtermittelimporte und der Export von Billigfleisch, beides Folgen der Massentierhaltung, entfalten auf ihre Weise zusätzlich schädliche Wirkungen auch in entfernten Regionen dieser Welt. Wieder einmal fordern wir Regionalität, Fairness und mehr Ökologie in der Wirtschaft allgemein und in der Landwirtschaft im Speziellen.


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