Gestern Abend irgendwo in Bayern

Eine Gruppe von FairTrade - Freunden hatte zur Podiumsdiskussion geladen. Die Bundestagswahl lässt grüßen. Mit dabei - und das ist außergewöhnlich - waren nur der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der CSU, einer von der SPD, der über die Liste gewählt worden war, und die Kandidatin der ÖDP. Woran mag es gelegen haben, dass man der letzteren das, was sie zu FairTrade, zu Gerechtigkeit, zu Handelsabkommen u. s. w. sagte, auch glaubte und den anderen beiden eher nicht? Lag es daran, dass die beiden Abgeordneten so taten, als würden sie das ÖDP-Programm vertreten, obwohl sie seit Jahrzehnten immer wieder die Regierung stellen und nur wenig taten, um diese Eine Welt besser zu machen? Oder lag's daran, dass ihre Parteien TTIP, CETA, TISA und Konsorten lange Zeit unterstützten und dies wohl immer noch tun? Oder ist der Grund darin zu suchen, dass ihre Parteien abhängig von Konzernspenden sind, was dazu führt, dass bei ihnen selten der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern der Profit, Gewinnmargen, Handelsbilanzen?


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