Jamaika ...

... ist keine Casting-Show. Auch wenn die namensgebende Insel in der Karibik liegt, die Sondierungsverhandlungen in Berlin waren keine Casting-Show, obwohl einige der üblichen Verdächtigen durchaus diesen Eindruck erweckten. Besonders die beiden FDP-Vertreter, Lindner und Kubicki, haben sich ihren Knaller bis zum Schluss aufgehoben. Sie ließen die Verhandlungen zum Showdown platzen mit der bemerkenswerten Begründung, es sei besser, nicht zu regieren als falsch zu regieren. Ausnahmsweise bin ich hier mit FDP-Chef Lindner völlig einer Meinung. Wenn man bedenkt, dass Herr Kubicki als Bundesfinanzminister gehandelt wurde. Kubicki vertritt in seinem Zweitjob als Anwalt Angeklagte, die beschuldigt werden, den Staat durch kriminelle CumEx- und Cumcum-Geschäfte in Milliardenhöhe systematisch ausgeplündert zu haben. Man hätte den Bock zum Gärtner gemacht. Bleibt zu hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler der FDP bei möglichen Neuwahlen die gleiche Quittung erteilen wie bei der Bundestagswahl 2013. Damals war die FDP an der 5 Prozenthürde gescheitert und der Parteiname mit „Fast drei Prozent“ verballhornt worden. Lindner und Kubicki hätten dann auch wieder Zeit für „echte“ Casting-Shows…


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