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ÖDP erneuert Forderung:

„Endlich Evakuierungs-Pläne für unsere Region erarbeiten!“

Fukushima als Menetekel „Argumente pro Atomkraft basieren auf der Schnittmenge von Dummheit und Verantwortungslosigkeit“, beginnt ÖDP-Sprecher und Stadtrat Joachim Graf seine Äußerung zur Atomkatastrophe in Japan und meint, „Fukushima trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen zu dieser Einsicht gelangen.“ Für Graf ist der Vorgang Anlass, die alte ÖDP-Forderung zu wiederholen, endlich Evakuierungspläne für die Region Regensburg in Angriff zu nehmen. „Vom Westen her können Nuklearwolken bis vom AKW Gundremmingen unsere Region erreichen, vom Osten her droht Temelin und beim Alt-Reaktor in Ohu liegt unser Gebiet im direkten Gefahrenbereich, außerdem erfolgen Transporte neuer und hochaktiver alter Brennelemente teilweise über unser Gebiet“, begründet der ÖDP-Sprecher seine Forderung. Die momentanen Ereignisse zeigten, dass auch bei so genannter Hochtechnologie Unfälle eintreten können, gegen die man frühzeitig Vorkehrungen treffen müsse und wozu die ÖDP auch Evakuierungspläne zählt.

Ein notwendiger Evakuierungsplan sei allerdings für die Stadt Regensburg und andere Kommunen allein nicht zu leisten. Aufgerufen seien regionale Organisationsstrukturen wie regionale Planungsverbände oder Bezirke. Aber auch diese seien mit ihrer derzeitigen Personaldecke ohne Unterstützung des Staates damit überfordert. Deshalb müsse der Staat die Federführung dabei übernehmen, die Regional-Organisationen müssten ihre lokalen Kompetenzen beisteuern.


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